Laaanges update… Sogar auf deutsch ;)

July 24, 2014

Viel ist passiert seit April…
Ich habe mich neu verliebt nachdem Luis und ich uns im guten getrennt haben, und kam mit Adrian zusammen.

Am 10.4. fuhr ich mit meinem Vater nach München, um mich zur Transplantation vorzustellen. Das Gespräch verlief recht gut und ich war zuversichtlich, dass es dieses mal klappen könnte, und ich gelistet werde, um auf eine neue Lunge zu warten.
Am Abend traf ich mich mit meiner Familie- Tante, Onkel, Großeltern, Cousine, Cousin- um den Geburtstag meiner Geliebten Omi zu feiern.

Wir fuhren gegen Mitternacht nach Hause. Als ich mich gerade duschen wollte, erfuhr ich, dass Adrian einen Unfall gehabt hatte. Er war ausgerutscht und mit dem Kopf auf einen spitzen Stein geknallt. Er blutete stark und war bewusstlos. Sofort kam er auf die Intensivstation und ich hatte eine unbeschreibliche Angst. Er wachte nach einiger zeit auf, war jedoch sehr verwirrt.

Es war die Hölle für mich. Ich konnte ihm nicht helfen und ich hatte Angst, ihn zu verlieren. Unsere Beziehung hatte gerade erst begonnen, wir standen noch ganz am Anfang- es durfte ihm nichts passieren.

Einige Tage darauf riefen mich die Ärzte aus München an, und teilten mir mit, dass ich nicht auf die Warteliste zur Transplantation gesetzt werde, wegen dem Schlaganfall und dem schlechten Zustand der Knochen. Ich war weder überrascht, noch schockiert oder traurig. Ich blieb völlig reaktionslos- ich fühlte mich einfach nur leer.
Meine Gedanken kreisten mehr um Adrian und seinen Zustand, als das ich mir um mich oder meine Lunge Sorgen machte. Meine Freundin Julia kam 2 Wochen zu Besuch und wir unternahmen viel.
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Obwohl ich versuchte, mich abzulenken, kreisten meine Gedanken ständig um Adrian.

Dann sprach der WDR mich an, ob ich bereit wäre, für eine Reportage meine Geschichte zu erzählen. Da ich versuchen möchte, das Thema Organspende mehr ins Gespräch zu bringen, sagte ich zu.
Am 30.4. kam Bettina Böttinger mit ihrem Team, und wir drehten die Sendung “B.sucht” die heute um 22 Uhr beim WDR ausgestrahlt wird. Es machte großen Spaß, Bettina und ihr Team waren super nett und rücksichtsvoll.
Ich nahm sehr viele Medikamente an dem Tag, um den Dreh ohne viel Atemnot durchziehen zu können, was ich normal wohl nicht geschafft hätte.

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Die Tage nach dem Dreh war ich vollkommen am Ende. Ich hatte Fieber, was ich von Anstrengung grundsätzlich bekomme, jedoch auch verstärkt Schmerzen und Atemnot. Es war einfach alles etwas viel. Adrian lag zu dem Zeitpunkt noch immer auf intensiv. Es ging ihm zwar etwas besser, dennoch bereitete sein Zustand mir zunehmend große sorgen. Mir ging es (vielleicht auch dadurch) selbst immer schlechter und ich musste ins Krankenhaus eingeliefert werden.
Mit dem Rettungswagen kam ich auf Intensiv. Ich brauchte einen Venenkatheter durch den Hals (ZVK).
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Jedoch konnte ich nach 2 Tagen auf Normalstation verlegt werden und nach einer Woche wurde ich auf meinen Wunsch hin entlassen.

Ich bekam einen Anruf vom WDR mit der Frage, ob ich in die Talkrunde “Kölner Treff” kommen würde, um über Organspende zu erzählen. Ich sagte ohne zu Zögern zu. Zwei Wochen vor der Sendung musste ich jedoch erneut in die Klinik. Dieses mal nicht auf Intensiv, trotzdem fühlte ich mich sehr schlecht. Wieder bekam ich einen ZVK.

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Gleichzeitig ging es Adrian immer schlechter. Es war die Hölle. Nach 10 Tagen entließ ich mich pünktlich zum WM- Finale. Samstags kam meine Freundin Julia an, die über die Ferien ein paar Wochen bei mir bleiben wollte. Frisch aus der Klinik entlassen, ging ich nach Stuttgart, um in einer Kneipe das Spiel zu schauen. Die meiste Zeit machte ich mir eh Sorgen um Adrian, dem es da gerade extrem schlecht ging. Meine Freunde und ich schauten das Spiel und obwohl ich sehr starke Schmerzen hatte, wollte ich danach unbedingt in die City zum feiern.

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Wir stürzten uns natürlich nicht mitten in die Menge- Obwohl das mein Traum gewesen wäre, war ich noch nicht fit genug. Wir entschieden uns auch recht “früh” zurück zum Auto zu gehen. Da konnte ich schon fast nicht mehr laufen, ich hatte extreme Schmerzen, Atemnot und einfach keine Kraft mehr.

Als ich um 4.30 zu Hause ankam und ins Bett fiel, war ich völlig am Ende. Doch ich hatte es geschafft- ich hatte die Krankheit nicht bestimmen lassen, wie ich dieses Ereignis feiern würde.

Eine Woche später machten Julia und ich uns auf den Weg nach Köln, zu der Talkshow.
Die Fahrt war sehr anstrengend unf wir machten mehrfach Pause. Seit dem Schlaganfall kann ich nicht mehr so ausdauernd fahren wie vorher.
Im Hotel angekommen hatten wir noch Zeit uns kurz umzuziehen und schon wurden wir abgeholt zum WDR Studio. In der Maske wurde ich gestylt und geschminkt.

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Dann saßen wir mit den anderen Gästen zusammen in einem Aufenthaltsraum und ich ließ meinen Lieblingsautor David Safier meine Bücher signieren.

Dann ging es auch schon los. Es war sehr ungewohnt, vor so vielen Menschen (150 Gäste im Studio) zu sprechen, doch die Kameras verunsicherten mich viel mehr. Während der Sendung ging es mir zwischendurch sehr schlecht und ich versuchte, das zu überspielen und mir nichts anmerken zu lassen. Als ich an der Reihe war, fragte Bettina mich viel zu meiner Person, jedoch konnte ich nicht so viel über die Probleme des Organspende- Systems in Deutschland erzählen, wie ich eigentlich vor hatte. Darüber war ich etwas enttäuscht.

Nach der Sendung gab es noch eine kleine Grillfeierm bei der ich mich mit den Stars unterhalten konnte, aber auch alle vom Dreh im April wieder sehen. Ich wäre gerne länger geblieben, doch mir ging es wirklich inzwischen richtig schlecht.

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Karel Gott schenkte mir noch ne signierte Ausgabe seines Buches und dann ging es zurück ins Hotel, wo ich sofort ins Bett ging. Ich war wirklich am Ende meiner Kräfte.

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Mein Handy lief Amok vor Nachrichten und Kommentaren. Aber ich hab nicht mehr viel beantwortet an dem Abend.

Samstags machten Julia und ich eine Sightseeing- Tour mit dem Bus. Und ich wurde tatsächlich auf der Straße angesprochen, von jemandem, der mich im TV gesehen hatte. Man war das ein seltsames Gefühl😀

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Nach der Busfahrt war ich richtig kaputt. Jedoch wollten wir abends noch zum Fest der Kölner Lichter- Feuerwerk am Rheinufer entlang.
Wir gingen dort hin obwohl es mir nun schon sehr sehr schlecht ging. Es war sehr voll und ich konnte wegen meiner geringen Größe kaum sehen. Eine Frau bat mich zu sich nach vorne. Als ich dankbar einen Schritt nach vorne machte, wurde der Herr neben ihr sehr ausfällig- er wolle von mir keinesfalls berührt werden und außerdem stünde er seit Stunden hier und ich wolle ihm nun den Platz weg schnappen.
Ich sagte, dass er locker über mich drüber schauen könne, da er 2 Köpfe größer war und dass ich auch Stunden vorher dastehen würde, wenn ich nicht todkrank wäre und das körperlich schaffen könnte.
Er meinte daraufhin, ich würde versuchen, auf Mitleid zu machen, dabei hatte ich schon Mühe, die halbe Stunde fürs Feuerwerk zu stehen- Stunden vorher dort schon nen Platz zu reservieren, wäre schlichtweg unmöglich gewesen. Meine gute Laune war hinüber.
Trotzdem versuchte ich, das Feuerwerk zu genießen.

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Durch die Schmerzen war das sehr schwer. Durch den Rauch der Raketen bekam ich auch immer mehr Atemnot und als das Feuerwerk vorbei war, hatte ich kaum genug Atem um die 300 Meter zurück zum Hotel zu gehen. Als wir es geschafft hatten, fiel ich, wie am Vorabend auch, nur noch völlig kraftlos ins Bett.

Sonntags unternahmen wir noch eine Sightseeing Tour über den Rhein. Das war sehr schön, jedoch waren meine Kraftreserven nun völlig aufgebraucht und ich ging sprichwörtlich auf dem Zahnfleisch. Trotzdem genossen wir die Fahrt.

Danach gingen wir mit einer Redakteurin des WDR essen. Es war sehr schön. Aber ich wurde wieder angesprochen, von jemand, der mich in der Sendung gesehen hatte. Und noch immer war es ein sehr seltsames Gefühl.

Abends ging ich mit letzter Kraft noch einen befreundeten Mukoviszidose- Patienten in der Klinik besuchen, der ein Jahr nach Transplantation nun mit einer Abstoßung kämpft.

Im Anschluss fuhren wir nach Hause. Ich war völlig erschöpft und ausgepowert, doch mit Pause schafften wir es heil nach Hause.

Im Internet lief derzeit eine verletzende Diskussion, dass ich doch zu fett sei, um in so eine Sendung zu gehen. Aber ich hatte mich ja nicht beworben sondern wurde eingeladen. Manchen wäre es wohl lieber gewesen, ich hätte abgesagt und es wäre gar nicht über das Thema gesprochen worden.
Ich habe durch die Lähmung und das viele Kortison nach dem Schlaganfall 25 kg zugenommen. Vorher wog ich ca 45 Kilo bei 1.58 cm.
Anfang des Jahres waren es 68, dann hab ich von alleine (durch die Krankheit) auf momentan 59 abgenommen- klar, es ist viel Gewicht, aber nicht krass übergewichtig. Zumal alle sagen, dass ich in echt dünner aussehe als im TV.
Hier mal ein Bild:

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Trotzdem hoffe ich, dass die Sendung vielen gefallen hat und vor allem viele davon überzeugt, Organspender zu werden! Für die, die die Sendung verpasst haben, hier der Link zur Online Mediathek des WDR:
http://www1.wdr.de/mediathek/video/sendungen/koelner_treff/videokoelnertreffsaengermoderatorinundschriftsteller100.html

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6 Responses to “Laaanges update… Sogar auf deutsch ;)”

  1. Lissa Says:

    Liebe Daniela,

    du solltest diese bösartigen Kommentare nicht lesen. Es bringt einfach nichts, da diese Menschen so etwas nur von sich geben, weil sie selbst nichts vorweisen können. Sie werten dich ab, um sich selbst aufzuwerten. Ein armseliges Verhalten.
    Biolek hat seine Kritiker auch nie gelesen, das habe ich in einer Sendung über sein Leben gehört. Ein gutes Vorbild😉
    Und heute abend seh ich mir die Sendung mit euch an.

    Liebe Grüße und weiterhin viel Kraft
    Lissa


  2. Liebe Daniela,

    du warst toll in der Sendung. Ich bewundere dich für deinen Lebensmut und deine tolle Ausstrahlung. Menschen, die behaupten du wärest dick, lügen zum einen und zum anderen sind sie einfach dumm.

    Alles, alles Gute für dich. Ich hoffe sehr, du bekommst bald eine neue Lunge.

    Liebe Grüße,
    Angela

  3. K.P. Says:

    Du bist einfach ein wunderbarer und toller Mensch! Ich wünsche dir noch viele schöne Momente.

  4. Francis Hilscher Says:

    Sehr geehrte Frau Brunini,
    mein Name ist Francis, ich wohne in der Nähe von Hamburg, bin gelernter Diplom-Chemiker und bin zusammen mit meiner Frau viel unterwegs in Sachen Heilung und dem Evangelium von Jesus Christus. Kurz: Wir sind ehrenamtliche Heilungs-Evangelisten. Gern biete ich Ihnen Hilfe an. Sie können mich unter meiner Email-Adresse ansprechen, ihre Krankheit ist absolut nicht unheilbar! Bei Bedarf kann ich ihnen Kontakte zu Menschen geben, die geheilt worden sind.
    Die Mukoviszidose wird erst durch Vererbung, also frühestens nach einer Generation, erzeugt. Sie selbst spielen bei der Ursache keine Rolle! Sie wird verursacht durch eine besondere Furcht und Angst eines Vorfahren, bei dem zudem ein besonderer Bedarf an Vergebung bestand. Dies hat sich über das Erbgut des Vorfahrens auf Sie übertragen. Die Ursache des Problems ist also seelisch bedingt und wird genauso leicht seelisch wieder in der Seelsorge behandelt. Ich arbeite in Hamburg-Harburg in einem Verein für sog. austherapierte Menschen (also schon von Ärzten aufgegeben), die wir solange betreuen, bis sie wieder vollständig gesund werden. Für uns ist das Alltag und Normalität. Der NDR hat auch schon einmal über uns berichtet, da sich solche Wunder schnell herumsprechen (im Vergleich zu anderen Ländern aber doch relativ langsam, da die Deutschen große Probleme haben, nicht an die “Halbgötter in weiß” zu glauben). In Südamerika, wo insbesondere viele evangelische Freikirchen das Krankengebet als festen Bestandteil in ihren Sonntagsgottesdiensten integriert haben, müssen wir nur noch sehr wenig erzählen, damit die Menschen ihre Heilung schnell empfangen können. Wir sind keine Geistheiler, sondern wir tun dies durch Jesus Christus, der bekanntlich den Missionsauftrag gibt: Durch Krankenheilungen und Wunder bestätigen, das er auferstanden ist, also heute lebendig ist und am Kreuz den Preis nicht nur für Vergebung von Schuld sondern auch den Preis für Krankheit und erbliche Belastungen (altdeutsch: Fluch) bezahlt hat (Galater 3, 13).
    In Zeiten von Internet bin ich immer wieder erstaunt, wie wenig die Menschen insbesondere in Deutschland von Heilung durch Christus wissen. Es gibt z.B deutschlandweit healingrooms.de als kostenlose Einrichtung vor Ort. Für Interessierte habe ich einen Online-Speicher eingerichtet:
    Webpage: http://www.mydrive.ch Benutzername: Jesus@Jaodernein
    Passwort: Jaodernein.
    Z.B im Ordner “Andrew Wommack” (ebenfalls ein bekannter Heilungsevangelist mit deutscher Abstammung) gibt es ein Hörbuch mit dem Titel “Heilung-Gottes Wille für dich”. Dort wird erklärt, dass viele Menschen schlichtweg aus Unwissenheit krank bleiben oder sterben. Wir geben Hilfesuchenden immer solche Hörbücher mit, die sie sich dann innerhalb weniger Tage anhören. Sie haben dann so viel Glauben aufgebaut, dass wir nur noch wenig Zeit investieren müssen, damit sie wieder vollständig gesunden. Unheilbare Krankheiten gibt es schlichtweg nicht- dies kann ich sicher bestätigen, da Christus mit seinem Leben den Preis für absolut jede Krankheit bezahlt hat – vom Schnupfen bis zum Krebs. Ich kann u.a. sehr gut alle Formen von Krebs und Erkrankungen in der Körpermitte (also auch die Lunge) heilen. Meine Frau für Rückenleiden, Knochen und Erkrankungen der Haut. Wenn wir für diese Sachen beten, benötigt der Erkrankte nur sehr wenig Glauben, es reicht dann schon, wenn er hilfesuchend zu uns kommt und nach erfolgter Heilung Jesus dafür Danke sagt. Es ist also sehr einfach! Das muss es ja sein, damit auch ein erkranktes Kind es empfangen kann.
    Da wo Ärzte aufhören, sollen nach der Bibel Christen erst anfangen. Wir haben uns ganz bewusst auf das Unmögliche spezialisiert (dem Glaubenden ist kein Ding unmöglich), damit erst gar nicht der Gedanke aufkommt, dass eine Heilung ein Zufall war oder ein sog. positives Denken zur Ursache hatte. Leider sind viele Christen gerade in Deutschland völlig unwissend, dass sie für Kranke erfolgreich wirken könnten. Uns mussten auch erst ausländische (afrikanische) Missionare lehren, um Heilungen zu erleben. In der Familie meiner Frau wurde z.B. zuerst ihre ältere Schwester innerhalb weniger Tage von einem tischtennisballgroßen Gehirntumor befreit. Sie war bereits kurz vor dem Ableben. Die Frau hatte diesen durch ein Schockerlebnis, einen Persönlichkeitseinbruch bekommen. Es gibt auf dem Online-Speicher auch noch den Ordner “Wie werde ich wieder gesund”. Da ihre Erkrankung etwas mit ihren Vorfahren zu tun hat, sollten Sie sich vielleicht noch das folgende Buch im pdf-Format durchlesen: Es ist von Derek Prince, einem sehr bekannten Evangelisten (mittlerweile gestorben), und sie finden es im Ordner “Derek Prince-Alle Predigten!!! und alle Bücher/Bücher-gratis-Derek Prince/C64GE Flüche-Ursache und Überwindung. Dieses gibt es auch vertont im selben Ordner (“Derek Prince-alle Predigten”), gleich die ersten vier Vorträge.
    Wenn Sie dies durchgearbeitet haben, haben Sie die nötige Erkenntnis, um die schon von Christus erwirkte und schon zur Verfügung stehende Heilung zu empfangen. Am Ende ist alles sehr einfach, weil die Bibel sagt: “Die an mich, Christus, glauben, werden die gleichen Dinge tun wie ich (also Kranke heilen, Belastete befreien usw.)
    Wie gesagt: Wir stehen gern bereit, wir bieten es natürlich komplett kostenlos an (es heißt ja auch: umsonst habt ihr es empfangen und umsonst gibt es weiter). Wir machen es mit Hingabe und ehrenamtlich. Gott selbst, dem man es immer gern in die Schuhe schieben möchte, fordert uns auf alles zu prüfen und das Gute zu behalten! Das Evangelium Christi steht nicht in Worten sondern in Kraft!
    Hochachtungsvoll

    Francis

  5. Janine Says:

    Hallo liebe Daniela,

    ich habe die Berichterstattung des WDR, in der Du aufgetreten bist, gesehen und möchte Dir sagen, dass mich Dein Schicksal sehr bewegt. Als Physiotherapeutin habe ich schon einige wenige Menschen, die mit CF leben, kennen gelernt und finde es bewundernswert, wie viel Kraft, Energie und Lebensmut Du aufbringst, Dein Leben genießt und Dich immer wieder aufrappelst.
    Ich habe gerade den aktuellen Eintrag Deines Blogs gelesen und bin erschüttert, welche Gemeinheiten Menschen mit Einschränkungen aus der Gesellschaft entgegenwehen und ihnen das Leben zusätzlich erschweren.
    In der egoistischen Befürchtung, nicht über Dich hinwegsehen zu können und somit einen winzigen Funken des sich am Himmel abspielenden Feuerwerks zu verpassen, hat sich dieser Mensch, dem Du bei den Kölner Lichtern begegnet bist, arrogant und unverschämt gezeigt. Diese Art von Reaktionen macht mich immer sehr traurig. Anstatt nachzufragen, sich zu interessieren und ein wenig Hilfsbereitschaft oder Menschlichkeit an den Tag zu legen, werden Menschen, die – wie in Deinem Falle – Andersartigkeiten oder Auffälligkeiten offensichtlich mit sich herumtragen (müssen) lieber diskreditiert und diffamiert, als sähe man ein giftiges Insekt vor sich und keinen Menschen. Das tut mir sehr leid für Dich. Ich hoffe, dass diese Person schon längst aus Deinen Gedanken gestrichen wurde – ebenso wie die Leute, die behaupten, Du seiest zu übergewichtig, um in einer Fernsehsendung aufzutreten. Was soll das überhaupt heißen? Nirgendwo verbietet ein Gesetz Personen, deren Gewicht oberhalb einer gewissen Grenze liegt, im Fernsehen aufzutreten. Und selbst wenn Du hundert Mal zu viel wiegen würdest, gibt das niemandem auf der Welt das Recht, darüber zu urteilen. Es gibt nun einmal Schicksale, die nehmen einem das Heft aus der Hand und legen einem Hürden und Strapazen in den Weg, hinter dem das Schlankheitsideal zur Unwichtigkeit verblasst. Ich wünsche Dir, dass Du keinen weiteren Anfeindungen ausgesetzt wirst und dass die Leute nachdenken und wenigstens versuchen, sich in Deine Lage hineinzuversetzen, bevor sie mit Dir reden, wenngleich das natürlich kaum möglich ist, aber wenigstens Demut und Verständnis schüren kann.

    Ich wünsche Dir von Herzen, dass sich Dein Traum von einer Spenderlunge erfüllt und hoffe, dass es Deinem Freund wieder gut geht.

    Alles Liebe aus dem Rheinland
    Janine

  6. Michael Says:

    Hallo Daniela,

    am 24.07. habe ich im WDR die Sendung „Letzte Hoffnung Organspende“, in dem u.a. auch ein Bericht über ihr Leben gezeigt wurde, gesehen.

    Da dieser Bericht über Sie hat mich sehr beeindruckt und bewegt hat, habe ich mich auch ein wenig durch Ihren Blog gelesen.

    Eigentlich wollte ich Ihnen nur sagen, welch ein wunderbarer und starker Mensch sie in meinen Augen sind!

    Aber das haben Sie sicher schon unzählige male über sich gelesen/gehört und es würde auch nicht alles wiedergeben, was Sie mit Ihrer Kampf und Ihrem Einsatz für die Organspende bei mir und in meinem Umfeld ausgelöst/erreicht haben.

    Mit meiner Lebenspartnerin und meinen Kindern ( 19 & 22 ) habe ich in den letzten Tagen schon viele Diskussionen über Sie und Ihr Schicksal geführt.

    Aber auch mit meinen Auszubildenden und Kollegen fanden interessante Gespräche über Sie und ganz allgemein über die Organspende statt.

    Und ich konnte einige Menschen dazu bringen, zumindest über einen Organspendeausweis nachzudenken.

    Ach…und auch ich habe mich ( nach einiger Skepsis ) dazu entschlossen, in den nächsten Tagen einen Ausweis auszustellen! VERSPROCHEN J !

    Warum ich Ihnen all das schreibe?! Weil Sie wissen sollen, Ihr Einsatz hat einen Sinn!

    Denn das ist alles Ihr Verdienst! ! ! Und das kann man nicht genug würdigen! ! !

    In Ihrem Blog schreiben Sie unter anderem darüber, dass Sie gar nicht so stark sind, wie andere Sie immer sehen ( wollen ) … Denn Sie sind auch wütend, haben Schmerzen, weinen und sind verzweifelt….u.s.w..

    Aber trotz all der Schicksalsschläge die Sie schon erlitten haben, trotz all der Schmerzen und des Leides was Sie aushalten ( müssen ), trotz all der Rückschläge die sie ereilen….. SIE finden doch immer wieder genug Kraft um sich für andere einzusetzen! ! !

    Das ist wunderbar! Das ist ein ganz großer Beitrag zur Menschlichkeit!

    Das ist wirklich stark! SIE sind wirklich stark!

    Vielleicht wäre ein “viel Glück” genug gewesen……

    Mir war es aber wichtig, Ihnen ein paar persönliche Worte zu schreiben.

    Ich hoffe Sie haben weiterhin so tolle Menschen um sich, die Sie oft in ihre Arme nehmen und bei Ihrem sicherlich nicht einfachen Kampf und Einsatz für Ihr so wichtiges Anliegen unterstützen! ! !

    Ich wünsche Ihnen für die Zukunft alles Gute….

    Michael und Familie

    michweg2004@web.de


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